Mehr als Schule.

Tansania-Partnerschul-Verein

Internet für Wende
Herr Mlewa besucht uns
Feier in Wende
Chemieunterricht

Tansania-Verein am HvB

 

Seit 1992/93 verbindet Lehrer und Schüler der HvB eine Partnerschaft mit einer Sekundarschule in Tansania, bis Ende 2002 war das die Uwemba Secondary School, seit 2003 die Wende Secondary School. Die Partnerschaft wird gelebt durch Briefaustausch, Besuche hier und drüben und die Beschäftigung mit Land und Leuten in verschiedenen Unterrichtsfächern. Mit Sponsorenlauf und anderen Aktivitäten, die wir alle zwei Jahre durchführen, unterstützen wir unsere Partnerschule. Außerdem bitten wir um Spenden, damit die Schule noch weiter ausgebaut werden kann.

 

Spenden bitte an:

 

Partnerschaftsverein HvB

DE89 3708 0040 0846 5770 00

Commerzbank

 

Für den Tansania-Verein:

Gudrun Steinmeyer-Bartella

 

 

 

Unsere Partnerschule in Tansania:

Association of Retired Teachers A.R.T. Wende Secondary School

am Stadtrand von Njombe, südwestliches Hochland von Tansania, ca. 2000 m hoch

 

Schulträger:

Der Schulträger unserer Schule ist ein Verein ehemaliger Lehrer aus Njombe, die sich gegenseitig unterstützen und ihre lebenslange Erfahrung weitergeben wollen. Sie unterhalten eine private Grundschule und sind die Governors unserer Partnerschule, das heißt, sie kontrollieren die Finanzen, stellen Lehrer an und vertreten die Schule gegenüber den Behörden.

 

Jahresbericht zur Entwicklung der Schule:

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Freunde der Wende Secondary School,

 

"Jambo!" - einen guten Start ins neue Schuljahr wünschen wir allen Schülerinnen und Schülern des HvB im Namen des Tanzania-Partnerschaftsvereins am HvB, der seit vielen Jahren eine weiterführende Schule in Njombe unterstützt.

 

I. Unsere "Vorläuferschule" die Uwemba Secondary School, war eine Elterninitiativschule, auf Wunsch der Regierung  in den 80iger Jahren gegründet. 1996, beim Besuch eines Lehrers des HvB hatte sie ca. 140 Schüler/innen. Anfang 2003, als sie verstaatlicht wurde, waren es ca. 600. Durch unsere Unterstützung konnte sie einen Speise-und Versammlungsraum bauen, Lehrmaterial anschaffen und Zuschüsse zum Schulgeld geben.

 

II. Auf Beschluss der Lehrer von Uwemba und einer örtlichen NGO wurde am Stadtrand von Njombe eine neue Sekundarschule begonnen, um Schüler/innen, die kein Anrecht auf einen staatlichen Schulplatz hatten, eine Chance zu geben. Schulträger sollte A.R.T. sein, ein Verein pensionierter Lehrer, der schon ehrenamtlich eine Grundschule betreibt. Die Dorfgemeinschaft von Njimwema stellte ein Grundstück im Busch zur Verfügung. Die deutschen Partner stimmten zu, dieses Vorhaben zu unterstützen.

 

Ab 2003 wurden Klassen- und Schlafräume, Lehrerhäuser, Speise-und Versammlungsraum mit Küche, Verwaltungs- Bibliothek/Computerräume, Stromanschluss, Brunnen und eine Dispensary gebaut. 1918 wurde das Internet installiert.

 

Finanziert wurden auf unseren Antrag hin zwei Kleinprojekte durch das BMZ und fünf weitere Projekte durch NRW. Die notwendigen Eigenbeträge wurden von den oben genannten Gruppen und durch Eigenarbeit der tansanischen Partner erbracht. Einige Gebäude konnten wir selbst finanzieren.

 

III. Die Entwicklung von Wende verlief wechselhaft. Während sich zu Beginn im Jahr 2004 ca. 50 Schüler/innen angemeldet hatten, stieg die Zahl in wenigen Jahren auf fast 600. Das anfangs geringe Schulgeld (in Uwemba 1996 noch 80 DM) für Unterkunft, Verpflegung, Gehälter, Steuern etc. wurde durch Inflation erheblich teurer (heute ca. 600,- Euro). Die Finanzkrise halbierte die Schülerzahl, der Bau weiterer staatlicher und privater Sekundarschulen in der Umgebung und falsches Management des Trägervereins taten ein Übriges. Der nächtliche Überfall auf Wende Ende April 2016 mit dem Tod eines Wachmannes und der Schussverletzung einer Schülerin machten den Bau einer Umgehungsmauer notwendig. Die Schülerzahl im Jahr 2018 war mit 135 zu gering um die Unkosten zu garantieren. Der jetzige Direktor, die Lehrer und andere Angestellte bemühen sich sehr, mit Kleinprojekten und dem Verzicht auf Lohn die Schule am Leben zu halten und die Schülerzahl wieder zu erhöhen. Die drei oben genannten Gruppen tragen durch Voll-und Teilstipendien für Waisen und Halbwaisen zum Erhalt der Schule bei. Dazu kommt gelegentlich ein Zuschuss für solche Schüler, die das Schulgeld nur zum Teil zusammenbekommen haben.

 

IV. In der Zeit von 1996 bis heute haben Besuche von Tansaniern in Deutschland und umgekehrt Verständnis füreinander gefördert. Fünf Mal konnten Lehrer aus Tansania uns und unsere Arbeit kennenlernen (Unterricht, Vorträge, Trödelverkauf etc.). Kurzbesuche einiger Kollegen in Tansania, auch einmal von Abiturienten und von 2001 bis 2014 längere jährliche Aufenthalte in Uwemba und Wende meinerseits, haben den Bau und die Entwicklung der Schule begleitet. Mobiltelefon und Internet haben im Laufe der Zeit die Kommunikation sehr erleichtert. Zur Zeit wird eine Internetverbindung für die Schule durch Spenden finanziert. Brieffreundschaften unter Schülern der deutschen und tansanischen Schulen gelangen nur für kurze Zeit. Das Internet kann da vielleicht zu einer Hilfe werden. Die Eine-Welt-AG an unserer Schule unterstützt dieses Anliegen tatkräftig.

 

Gertrud Limbach für den Tansania-Verein


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