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Aktuelles > Alle > „Das Salz der Erde“ von Wim Wenders über das Leben und die Arbeit von Sebastião Salgado.

„Das Salz der Erde“ von Wim Wenders über das Leben und die Arbeit von Sebastião Salgado.

08.03.2022


In der 9. Klasse absolvieren die Schüler und Schülerinnen traditionell im Januar ihr Praktikum und lernen die Arbeitswelt kennen. Nanda Dias Saraiva Viana Epting konnte dieses Jahr ihre Erfahrungen in den Kinos OFF-Broadway und Weißhauskino machen und war davon so begeistert, dass sie uns – der Klasse 9a – einen Film zeigte, der sie sehr beeindruckte und uns auch.

Der Film „Das Salz der Erde“ handelt von dem Leben des Fotografen Sebastião Salgado, der die Welt in Krisengebieten fotografierte und die Lebenssituationen der Menschen darstellt. Die schwarz-weiß-Bilder waren zum Teil sehr berührend, zum Teil sogar schwer zu ertragen. Aber durch die Erzählung von Wim Wenders und Salgados Sohn Juliano Ribeiro konnten wir die Intention des berühmten Fotografen nachvollziehen und wir bewerteten sie in der Abschlussbesprechung sogar gut, weil Salgado gerade dort hinschaut, wo die Gesellschaft lieber wegguckt: die Hilflosigkeit gegenüber Armut, die Vertreibung von Tausenden von Menschen in den Kriegsgebieten in Afrika in den 80er und 90er Jahren, die Brutalität des Jugoslawienkrieges und vieles mehr. Diese Arbeiten stellt er in verschiedenen Büchern vor.

Wir bewundern den Mann, der in Brasilien schließlich den Regenwald auf seinem eigenen Besitz, der jetzt ein Nationalpark ist, wieder aufbaute und durch seine Stiftung auch weitere Waldbepflanzungen vornimmt. Er selbst war von seiner Arbeit in den Krisengebieten schließlich gebrochen und durch das persönliche Wiederaufforstungsprogramm nahm er die Schönheiten der Welt wieder wahr und hat eine weitere Ausstellung erarbeitet: „Genesis“.

In der Diskussion wurde auf den Titel des Filmes eingegangen. „Salgado“, der Nachname des Autors, heißt im Portugiesischen übersetzt „salzig“: eine Prise Salz verändert das Leben, ohne Salz gibt es kein Leben. Uns Tipp: jeder soll selbst bestimmen, was dieser Titel bedeutet, denn dieser Film ist absolut sehenswert.

Nanda leitete die Diskussion und erklärte uns zum Abschluss, dass ihre Mutter Brasilianerin ist und sie dadurch eine besondere Nähe zu dem Film hat. Frau Katrin Winter, die Pädagogin vom Weißhauskino, war begeistert von Nandas Engagement während und nach dem Praktikum und auch von dem Interesse der 9a an dem Projekt.

Vielleicht können wir diese Idee – gemeinsam Filme im Kino sehen und besprechen – sogar noch erweitern. Frau Winter und ich überlegen, ob wir nicht langfristig eine AG Kino ins Leben rufen, um in einer Kooperation mit dem WeißhausKino Filme zu schauen und zu besprechen.

Februar 2022 - G. Jopen

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