Aus Hildegard von Bingen wurde Hildegard von Bühne
Die Karnevalssitzung am Mittwoch verlief ganz nach dem diesjährigen Motto „Wat dat HvB zu biete hät“, nämlich „Bretter, die die Welt bedeuten“ in der Welt des Karnevals.Vor einer mehr als brechend vollen Aula spielte sich eine vielseitige Show ab: Von Tänzen der Tanz-AG, der Klassen 6c, 6d und 5b über Sketche, in denen nicht nur Lehrer sondern auch bürgerliche Klischees durch den Kakao gezogen wurden, bis hin zu Büttenreden und diversen Liedern . Nachdem sich die Stimmung zu Anfang noch etwas bedeckt hielt, wurde spätestens während des Auftritts unseres legendären Hausmeisters Udo Oszmella ordentlich geschunkelt und gesungen. Besonderen Applaus gab es für das diesjährige Mottolied „ Wat hät Kölle denn schon zu biete?“, von Herrn Dr. Brink komponiert. Natürlich darf bei einer Karnevalssitzung auch das Dreigestirn nicht fehlen: Prinz Herbert 1. (Zangerle), Bauer Thomas (Fuchs) und die Jungfrau Julia, die Unrasierte (Bangert) – sie wurden mit allen karnevalistischen Ehren begrüßt wie auch die professionelle Tanzgruppe „Winzerinnen und Winzer“ aus Kölle. Ein Höhepunkt war sicherlich der Auftritt der Lehrer: Yoga für Kühe zeigte eine Möglichkeit, wie sich die „Herde der Lehrer-Kühe“ etwas entspannter durch den Schultag bewegen könnte. Der Spontanauftritt des „Schulpsychologen“, gespielt von Herrn Meuser, fand beim Publikum ebenfalls sehr großen Anklang. Dass mancher Lehrer eigentlich Weihbischof oder Profisurfer hatte werden wollen, fand das Publikum sehr amüsant. Auch zeigten die Schüler mit ihrem „Catwalk“ , dass G8 doch nicht immer funktioniert – dabei wurden der „Langtag“ und der „Offene Klassenraum“ als Gäste auf dem Laufsteg begrüßt. Abgeschlossen wurde die Sitzung mit den phantastischen Choreographien der Hip-Hopper. Für die phänomenalen Show war die Aula schön und kreativ geschmückt - der Kunst Kurs hatte all sein Geschick in die Bilder gesteckt.
Es war eine lange, aber kurzweilige Sitzung mit einem tollen Elfer-Rat, der das begeisterte Publikum durch das Programm führte. Unverzichtbar war natürlich „Dem Guido seine Band“, die für den typisch kölschen Big-Band Klang sorgte. Genial unterstützt wurden Lieder und Sketche auch durch die professionelle Beleuchtung und das ausgefeilte Tonmanagement. Für beides sorgte wie immer HVB-TON. Über HVB-TON sind auch die beiden DVDs mit einem Mitschnitt der Sitzung aus drei Kamerapositionen erhältlich (Preis für zwei DVDs: 10,00 EUR).
Insgesamt also eine gelungene Sitzung 2011, die mit genau der richtigen Mischung aus Sketchen, Musik und echt kölschen Elementen für einen tollen Abend sorgte. (Friederike F.)
Eine fulminante Karnevalssitzung 2011
| Datum: | 03.03.2011 |
