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Musik
Musikabend März 2010 - Musik der 20er und 30er Jahre 25.03.2010

Der lang geplante Musikabend des HvB am Donnerstag, den 04. März, war mal wieder ein voller Erfolg! Schon Wochen vorher hatte sich die ganze Schule eifrig vorbereitet, von den Orchestern über „HvbEvent“ bis zur Band und den Chören. Insbesondere der Mittel- und Oberstufenchor unter der Leitung von Frau Scheffel hat sehr intensiv geprobt, unter anderem im Rahmen der Chorfahrt vom 23.-25.02. Aber auch die Band hat auf ihrer Probetour fleißig geübt!

Das, was bei der ganzen Mühe heraus gekommen ist, hat die zuschauenden und zuhörenden Eltern und Schüler gleichermaßen begeistert! Ein tolles Programm, das durch die engagierten Schüler des HvB und die tolle Themenwahl geglückt ist: Musik der 20er und 30er Jahre gemischt mit fröhlichen Swing-Klassikern. Swing, eine Stilrichtung des Jazz', entwickelte sich in besagtem Zeitraum besonders stark in den USA und besticht durch vorwiegend fröhliche, gut tanzbare Musik, die immer viel Spaß bringt!

Dementsprechend hat sich der Abend dann auch entwickelt. Vor dem Konzert wuselten die Mitwirkenden noch aufgeregt vor und hinter der Bühne herum, ein letztes Mal wurde eingesungen und Tonleitern geübt. Dann ging es mit einem würdigen Auftakt der mutigen Klasse 5b los, die Lieder wie „Ich wollt', ich wär' ein Huhn“ vortrug. Weiter ging es mit dem Unterstufenorchester und -chor. Letzterer sang die Klassiker „Mein kleiner grüner Kaktus“ und „Ich brauche keine Millionen“. Diese stammen übrigens von den berühmten „Comedian Harmonists“, deren Lieder auch von anderen Darstellern des Abends gespielt wurden. Die „Comedian Harmonists“ sind gebürtige Berliner, die als Vokal-Ensemble in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts mit ihren Liedern zu Weltruhm kamen.

Ebenfalls mit ihrer Darbietung begeistern konnte die Zehntklässlerin Ronja Kleiner: Es war mucksmäuschenstill, als sie „Madrid“ von Joaquin Turina vortrug! Als einer der letzten Programmpunkte vor der Pause trat der Mittel- und Oberstufenchor unter der Leitung von Frau Scheffel auf. Tosender Applaus begleitete die Aktiven in die verdiente Pause.

Es herrschte ein enormer Andrang auf das kleine Buffet, das von älteren Schülerinnen vorbereitet worden war. Hinter den Kulissen wurde jedoch eifrig weiter geübt, auch von Mark Kantorovic und den Chorsängerinnen, die hier mit einem Zuschauer auf dem Bild zu sehen sind.

Nach der Pause spielte die Big Band des HvB (unter Leitung von Dr. Guido Brink) mehrere Songs hintereinander. Big Bands haben sich übrigens zeitgleich mit dem Swing entwickelt, sie werden oft auch als Jazz-Orchestra bezeichnet. Im Laufe des Abends traten auch die Violistin Susanne Schubert, die den ganzen Saal begeisterte, und erneut der Chor auf. Dieser sang wunderschöne Lieder wie das bekannte „Moonlight Serenade“ oder „Ain't she sweet“. Begleitet wurde er von Pianist Mark Kantorovic aus der Jahrgangsstufe 11, der schon seit Jahren regelmäßig bei Musikabenden mitwirkt.

Als sich der Abend dann dem Ende zuneigte, war „Tutti“ angesagt: ein Auftritt aller Mitwirkenden. Mit Herrn Dr. Brink an der Gitarre, im Hintergrund die Band und die Orchester, im Vordergrund die Chöre und natürlich die Klasse 5b, legten alle nochmal etwas drauf. Nach dem Song „Wochenend und Sonnenschein“ ging es dann endgültig mit den begeisterten Zuschauern durch und eine Zugabe war Pflicht!


Im anschließenden Gespräch mit Frau Scheffel habe ich dann noch einige „Backstage“-Informationen erhalten (ein Auszug aus unserer Unterhaltung):

Frau Scheffel, dieser Abend hat doch sicherlich viel Mühe und Anstrengung im Voraus gekostet. Wie haben Sie das gemacht?
Nun, nachdem die Band auf Probefahrt war, ist auch der Chor für drei Tage weggefahren. Da haben wir teilweise sechs, sieben Stunden am Tag gesungen – ganz schön anstrengend! Und auch hier in der Schule musste jede Gruppe mindestens zwei Stunden in der Aula proben: Natürlich die Darbietung, aber auch Fragen wie „Wo muss ich mich hinstellen? Wann setzt wer wo ein?“ mussten geklärt werden.

Sind Sie zufrieden mit dem heutigen Abend?
Ja, das bin ich. Klar – in den Proben hat es an einigen Stellen besser geklappt, aber bei einer Aufführung ist das nun einmal so: Wir sind alle nervös, insbesondere die Unterstufler. Die haben das ja auch noch nie gemacht. Ich denke, dass es das wichtigste ist, Spaß zu haben!
[…]
Danke für das Gespräch!

Alles in allem ist der Abend sehr gelungen, wie nicht nur ich finde. Dies haben wir vor allem Herrn Dr. Brink, Frau Scheffel und auch Frau Meinke, die das Unterstufenorchester leitet und selber an einigen Stellen mitgespielt hat, zu verdanken. Außerdem natürlich den Darstellenden: Der HvB Big Band, dem Mittel- und Oberstufenchor, dem Unterstufenorchester, dem Unterstufenchor, der Klasse 5b, den Pianisten Ronja Kleiner und Mark Kantorovic, sowie den „Comedian Violists“.
 

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