Logbucheintrag für den 07.09.2009
Um 6.30 Uhr trafen wir uns auf dem Lidl-Parkplatz. Um ca. 6.40 Uhr fuhren wir dann mit dem großen Bus los. Ein kleines Päuschen legten wir um 10 Uhr ein. Endlich erreichten wir um 11 Uhr den Hafen. Sofort brachten wir bei regnerischem Wetter unser Gepäck und unsere Lebensmittel an Bord.
Ungefähr um 13 Uhr verließen wir den Hafen. Alle lagen und saßen auf dem Deck und tankten (endlich) Sonne. Doch dann hieß es Segelspannen (ganz schön anstrengend), nachdem wir durch die Schleuse gefahren waren.
Gegen 14.30 Uhr gab es zur Stärkung einen Mittagssnack: Schwarzbrot, Knäckebrot, Gurken, Paprika, Möhren, Käse und Wurst. Anschließend saßen wir unter Sonnenschein auf Deck und redeten und lachten. Während dessen spielten auch einige Karten im Aufenthaltsraum.
Am Abend liefen wir um 20 Uhr im Hafen ein. Dann war Teamwork angesagt, schließlich mussten die Segel wieder eingerollt werden. Aber wir waren natürlich weiterhin fleißig: Für das Abendessen wurde kräftig geschnippelt, während dessen wurde unter und auf Deck geputzt.
„Auf Neptun“ hieß es bei beim Anleger. Wir schlenderten kurz durch den Hafen und um 21 Uhr gab es dann für die ausgehungerte 9c Spaghetti Bolognese.
Wir gingen noch ein bisschen an Deck, bevor dann um 23 Uhr die Nachtruhe einkehrte. (Nima Shakeri, Onur Üstün, Kerim Conde, Melanie Kastl, Melanie Mäder)
Logbucheintrag für den 08.09.09
Heute durften wir um 8.00 Uhr aufstehen - eine halbe Stunde später, da die Windverhältnisse entsprechend mäßig waren. Um 8:30 Uhr gab es dann reichlich Frühstück mit viel Brot und pro Tisch jede Menge Wurst und Käse. Danach hatten wir eine kleine Pause von 9:15 Uhr bis 11:00 Uhr um das kleine, beschauliche Dorf zu besichtigen. Es gab schöne kleine Häuser, Katzen liefen durch die Gegend und es gab eine süße Windmühle. Als wir um 11:00 Uhr dann wieder zurück auf dem Schiff waren, mussten die Fender reingeholt werden, welche rausgeworfen werden, um die Mauer mit dem Schiff nicht zu berühren. Aber die Segel setzen mussten wir heute (leider) nicht, da nicht genug Wind war. In der darauf folgenden Pause lagen fast alle auf dem Deck, lachten, lasen, spielten oder relaxten. Um 12:15 Uhr begann die Kochgruppe alles zu schnippeln und fleißig zu arbeiten, damit wir pünktlich um 13:15 Uhr essen konnten. Auf dem Deck gab es Nudelsalat mit Brot.
Logbucheintrag für den 09.09.2009
Diesmal mussten wir um 8.00 Uhr aufstehen (wieder eine halbe Stunde später als geplant) und frühstückten anschließend, während zur gleichen Zeit unser Schiff ablegte. Dann mussten wir uns schnell in unsere Kajüten verziehen, aufräumen und uns für die Radtour, die uns bevorstand, fertig machen. Außerdem hatte sich Herr Magin ein Spiel für uns alle ausgedacht, was den ganzen Tag einnahm. In diesem Spiel zieht jeder vor Spielbeginn einen Zettel, auf dem in unserem Falle jeweils der Name eines Mitschülers bzw. Betreuers stand, den man "umbringen" musste, indem man ihm einen Gegenstand gereicht hat und erst wenn dieser ihn angenommen hat, galt er als tot. Um 19.21 Uhr waren immer noch noch drei Personen übrig (Herr Magin, David und Melanie K.), doch wer von den dreien würde wohl gewinnen?
Als alle fertig waren, liehen wir uns in der Nähe unseres Hafens, wo wir in der Zwischenzeit angelegt hatten, Fahrräder aus und fuhren los nach de Koog (auf der Insel Texel), was eine geschlagene Stunde gedauert hat (hin und zurück waren es insgesamt 20 km!). Dort angekommen, machten wir ein kleines Picknick und jeder konnte entweder einen Stadtbummel machen oder zum Strand gehen und dort relaxen.
Logbucheintrag für den 10.09.2009
Um 8.00 Uhr, also mal wieder eine halbe Stunde später als geplant, mussten wir aufstehen. Anschließend gab es Frühstück. Um ca. 10.00 Uhr verließen wir den Hafen von Texel. Kurz darauf mussten wir alle Segel setzen, dies dauerte etwa eine halbe Stunde.
Um ca. 12 Uhr mussten wir die Segel einholen, da wir eine Schleuse passieren mussten. Als wir durch waren, wurden die Segel wieder gesetzt.
Am Nachmittag musste eine Gruppe das Deck nass schrubben. Dafür mussten alle unter Deck gehen. Drinnen merkten wir erst, dass das Boot stark schaukelte. Um ca. 16.30 Uhr wurden die Segel wieder eingeholt, da wir kurz vor dem Hafen waren. Um ca. 17.00 Uhr liefen wir ein. Bis 19.00 Uhr hatten wir dann Freigang im Hafengelände. Danach kam der “Pizzadienst” mit der Pizza an, die wir dann mit viel Genuss verspeisten. Danach wurde dann noch für den “Bunten Abend” geprobt, der heute stattfinden sollte. Optional konnte man sich aber auch wieder im Hafengelände aufhalten. Um 21.00 Uhr fand der Gemeinschaftsabend dann statt. Es gab viele lustige Aufführungen und Überraschungen. Ab Mitternacht war dann aber auch endlich Nachtruhe. (Michael Mann, Armin Ali Razaz Taleghani, Julius Müller, Jasper Eck, WonHee Song, Ying Gyang)
Logbucheintrag für den 11.09.2009
Früh am Morgen wurde von den Jungen aus den zwei 4er-Zimmern schon eifrig geputzt – als Strafe für Unruhe in der Nacht. Ab 7:30 Uhr waren dann alle schon wach und die ersten Leute trudelten auch in den Aufenthaltsraum ein. Der Frühstücksdienst und die Bestraften machten das Essen: Tisch decken, Brötchen backen, Kaffee kochen... Als um 8 Uhr das Frühstück endlich serviert war, waren alle noch etwas müde, da heute Morgen schon früher gegessen wurde. Das änderte nichts daran, dass der Frühstückstisch schnell leer gefegt war. Nach dem Frühstück packte jeder noch die letzten Sachen ein und zog das Bett ab.
Dann rief der Matrose Paul: „Alle Mann an Deck!“ Jeder musste anpacken und Segel setzen. Danach haben alle noch Gesellschaftsspiele im Aufenthaltsraum gespielt, bis es dann ein letztes Mal an Deck ging um alle Segel einzuholen, da es auf den Hafen von Lelystadt zuging. Das Gepäck wurde vom Schiff getragen, dann wurde geputzt und alle mussten mithelfen: Betten neu beziehen, kehren und Toiletten putzen. Zum Schluss wurde von uns allen noch ein Abschiedsfoto auf dem Schiff gemacht und die Crew wurde verabschiedet. Auf einem großen Picknickplatz in Lelystadt aßen wir noch etwas. Danach hatten wir ein wenig Zeit, uns in Lelystadt umzusehen.
Als der Bus dann endlich da war gab es noch eine Überraschung: Es saß schon eine andere Klasse drin; doch wir konnten uns auch noch dazwischen quetschen. Nach ca. einer Stunde Fahrt machten wir einen 25-minütigen Rast an einer Tankstelle. Danach war der Bus voller Chips und anderen Sachen.
Nach gefühlten 10 Stunden kamen wir dann in Köln am Lidl-Parkplatz an und fielen unseren Eltern glücklich in die Arme. (Louisa Lepkes, Mascha Wellems, Désirée Töpfer, Elif Malkoc, Mike Li, Alexander Nikolskiy)
| Datum: | 07.09.2009 |
