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Studienfahrten/Exkursionen
Tagebuch der Sprachstudienreise Spanien 2007

Samstag, der 15.09.2007 (1.Tag)

Liebes Tagebuch!
Gääääähhhhhnnnn!!!! Es war erst 3.15 Uhr als wir uns am Flughafen Köln-Bonn trafen!!!! Doch die Freude stand uns ins Gesicht geschrieben:
Endlich zwei Wochen SPANIEN! Nach dem Einchecken ging alles ganz schnell und schon saßen wir im Flieger nach Malaga.  Beim Start bereitete uns Sarah einige Probleme, denn sie hatte Höhenangst. Als wir (bzw. auch die netten Stewardessen)  diese dann im Griff  hatten, bekamen wir auch schon unser Frühstückchen (morgens halb sechs über Deutschland und Frankreich!): Ein nicht sehr leckeres Sandwich, wahlweise mit Käse oder Schinken und ein Getränk. Als wir dann nach 2 weiteren Stunden in Malaga ankamen, erwartete uns schon der Busfahrer nach Conil. Nach fast 4 Stunden Fahrt und einigen Pausen hatten wir  unser Ziel erreicht: CONIL!!!
Da der Bus uns an einer Ecke herausgelassen hatte, mussten wir noch ein Stückchen zu unserer Schule Academia Atlantika  laufen. Dort stand auch schon Andreas, der Leiter der Schule, der die Einteilung der Apartments vornahm: Fatih, Felix, Alex und Benjamin waren in einer Wohnung,
Irene und Steffi teilten sich  mit Irenes Mutter eine weitere und Louisa, Dolores, Saskia, Sarah und ich (Caro) teilten uns ein drittes Apartment. Die Leiter, also Frau Christel Engelskirchen, Frau Christiane Engelkirchen (sind verschwägert, nicht wundern!!), Frau Irmgard Otto und Frau Irmgard Zittlau (die Vornamen sind wirklich Zufall), hatten ihre Apartments direkt über der Schule.
Zusammen mit der Jungengruppe, die im gleichen Haus wie wir wohnten,  gingen wir in unsere Domizile. Diese waren sehr schön und großräumig. Da wir keine Zeit zum auspacken hatten, verschoben wir das spontan auf den Abend, denn wir mussten schon einen Einführungstest für unsere Spanischkenntnisse  in der Schule schreiben. Das war ziemlich lustig, denn bei uns war kein Lehrer, also fingen wir an Gruppenarbeit zu machen. Nach einer viertel Stunde war das ganze auch erledigt und wir hatten den Rest des Tages frei. Wir haben also unsere Schwimmsachen rausgeholt und haben uns auf die Suche nach dem Strand gemacht. Nach einigem Verlaufen und Umwegen haben wir ihn dann doch gefunden. Das Meer war sehr schön und wir konnten uns auch schon ein wenig von der Sonne bräunen lassen. Da ich an dem Tag Geburtstag hatte, wollten wir  am Abend eigentlich noch feiern, doch irgendwie hat das nicht geklappt. Weil wir alle ziemlich müde waren,  haben wir uns nur noch einen Strandspaziergang mit Sonnenuntergang gegönnt.
Halbtot sind wir dann zu Hause schlafen gegangen. Und unser erster Tag in Conil war vorbei.                                          Deine Caro (9a)

(Bilder am Ende des Tagebuchs)


Sonntag, den 16.09.2007 (2.Tag)

Liebes Tagebuch!
Ca. um 9 Uhr erwachte bei uns im Haus das Leben, 2 Stunden später trafen wir uns mit Senora Engelskirchen vor der Schule zu einer freiwilligen Stadtführung.   Fast vollständig, nur Lara P.* blieb zu Hause, marschierten  wir auch schon los.
Senora Engelskirchen zeigte uns die ganze ciudad (Stadt) und verriet uns viele Geheimtipps in Sachen Restaurants, Bars und Geschäfte. Am Strand angekommen, beschlossen wir dann zum Appartement zurückzugehen, (bzw. der Großteil von uns) und unsere Schwimmsachen zu holen. Danach gingen wir zurück zum Playa (Strand) und schlugen unser Lager vor der  Bar la Ola (die Welle) auf.  Dort trafen wir auch den Rest unserer Gruppe, der die Stadtführung noch zu Ende gemacht hatte. Das Wasser im Meer war ziemlich kalt am Anfang, aber nach einiger Zeit merkte man das nicht mehr. Gegen Mittag hatten wir alle ziemlichen Hunger und gingen zur Bar neben der La Ola. Auf dem Weg dahin machte Lena* ihre Geldbörse auf und plötzlich machte sich ihr Geld selbstständig. Erst nicht checkend, doch dann um Hilfe kreischend liefen wir alle hinter einer Menge Geld her. Selbstlos warf sich Chris F.* auf einige Scheine. Nach einigen Minuten war dann alles wieder in der Geldbörse und wir konnten in der Bar leckere Tortillas essen. Gegen noche (Abend) gingen wir dann  schließlich total groggy zu unseren Apartments zurück. Dort angekommen schlief Lara P. sofort auf ihrem Bett ein. Zum Abendessen  geweckt konnte sich Lara nicht mehr erinnern welcher Tag es war. Da sie uns nicht glaubte, dass es Abend war, sagten wir ihr eben es sei morgen. Als sie uns das auch nicht glauben wollte, lösten wir das Ganze auf und wir gingen schlafen.                Deine Dolores (9a)
*Namen geändert

(Bilder am Ende des Tagebuchs)

 
Montag, den 17.09.2007 (3.Tag)

Liebes Tagebuch!
Am Morgen war unser erster Schultag. Wir haben jeden Wochentag Schule von 9.30-13.00 Uhr. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und hatten dann vier Stunden Unterricht mit einer halbstündigen Pause . Unsere Lehrerin heißt Isabell. Am Nachmittag lagen alle am Strand oder waren zu Hause, um sich auszuruhen oder Hausaufgaben (los deberes) von der Sprachschule zu erledigen. Am späten Nachmittag machte Isabell einen Stadtrundgang mit uns durch Conil. Dabei bestiegen wir die „Torre de Guzman“, das Wahrzeichen von Conil. Von oben hatten wir einen fantastischen Blick über die Stadt, das Meer und die Steilküste. Der Turm ist normalerweise nicht öffentlich zugänglich, aber Dank guter Kontakte der Sprachschule zur Stadtverwaltung, durften wir hoch. Anschließend wurden wir zu einer „Kennenlern-Party“ an der Schule eingeladen. Dort lernten wir u.a. die Jungengruppe einer Beckumer Berufsschule kennen, die ebenfalls einen Sprachkurs an der Academia Atlantika belegen. Die Party wurde so rechtzeitig beendet, dass alle – wie es die Hausordnung vorschreibt - um 23 Uhr wieder in ihren Apartments waren.
                       Deine Sarah (9b)


Dienstag, den 18.09.07 (4.Tag)

Liebes Tagebuch!
Heute sind wir relativ früh aufgestanden und haben einen pseudo-leckeren Kaffee genossen, der irgendwie nach verbrannten Toast schmeckte, was wohl am Kaffeepulver liegen musste. Dann sind wir locker zur Schule gegangen und haben unsere Spanischkenntnisse vertieft. Unsere Spanischlehrerin Isabel ist sehr nett und macht einen guten Unterricht, bei dem man sehr schnell lernt. Ich verstehe jetzt schon teilweise das Gesagte, was aber bestimmt am Ende der Fahrt noch besser sein wird. Nachdem der Unterricht um 13.00 Uhr zu Ende war, hatten wir frei. Wir machten uns, wie jeden Tag in Spanien, ein richtig geiles Mittagessen und machten anschließend brav den Spüldienst und die Küche sauber. Dann war Siesta am Strand angesagt, die durch kurze Badepausen unterbrochen wurde. Ab ungefähr halb fünf (hatte keine Uhr dabei) war Volleyball-Spielen. Es bestand großes Interesse und es wurde bis ungefähr 18.00 Uhr gespielt. Nach dem Spiel haben wir noch ein wenig die Sonne genossen und sind dann mit Herrn Decker, der mehr oder weniger den Weg wusste (soll heißen: Wir haben uns ein wenig verlaufen.) zum Fußballplatz gegangen. Von den Kölnern trauten sich nur Fatih, Sarah und ich (Felix) gegen die Beckumer anzutreten. Wir waren technisch leider unterlegen konnten aber dennoch gute Ergebnisse mit Siegen vorweisen. Das Spiel fand auf einem Kunstrasenplatz mit Beleuchtung statt und dauerte bis ungefähr 21.00 Uhr. Anschließend gingen wir zurück und genossen den verbliebenen Abend.                            Dein Felix (11)


Mittwoch, den  19.9.07 (5.Tag)

Liebes Tagebuch!
Auch heute kündigt sich wunderbares Wetter an, obwohl es erst 9 Uhr morgen war. Steffi und ich standen also zur unserer gewohnten Uhrzeit auf, waren aber trotzdem todmüde, da unsere Nachbarn ziemlichen Lärm  veranstaltet hatten (eine Jungenklasse aus Beckum). Wir gingen danach zur Schule und lernten (natürlich sehr fleißig) Spanisch, was auch totalen Spaß gemacht hat, danach gingen wir in unser Apartment und versuchten zu kochen… was auch ziemlich gut gelang. Sofort wurde an unsere Tür geklingelt und unsere Nachbarn fragten uns, ob sie denn mitessen könnten… wir verneinten freundlich …da wir nur für 2Personen gekocht hatten. Am Nachmittag fuhren wir dann mit der ganzen Gruppe nach Vejer, einem wunderschönen Städtchen auf einem Berg und nur ca.20 Minuten Busfahrt von Conil entfernt. Dort besichtigten wir ein Haus, von dessen Dach aus man die ganze Stadt überblicken konnte. Das Haus war bewohnt und ich fand es etwas befremdlich, dass die Hausbewohner so gelassen auf Touristen reagiert haben.  Schließlich liefen wir durch ihr Privatleben. Dann begegneten wir auch wieder den  Jungen aus unserem Haus, die waren nicht mit dem Bus, sondern mit den Fahrrädern nach Vejer gefahren (bei einer Hitze von 34°C). Nun konnte einer von ihnen nicht mehr weiterfahren, da er Kreislaufprobleme hatte… also fuhr ich dann an seiner Stelle per Rad nach Conil zurück, während er mit dem Bus zurück fuhr…
Es war eigentlich eine schöne Strecke, abgesehen von den vielen Hügeln die wir befahren mussten. Am Abend gingen Steffi und ich dann zusammen mit anderen unserer Gruppe  an den Strand um zu schwimmen. Es war jedenfalls ein toller Tag mit tollem Wetter und super viel Spaß.                                        Deine Irene (10a)


Donnerstag 20.09.2007 (6.Tag)

Liebes Tagebuch!
Heute hatten wir, wie sonst auch, von 9.30 Uhr bis 13 Uhr Schule.
Die einzige Unterbrechung war die große „Pause“, in der die meisten verzweifelt versucht haben einen Computer zu ergattern, was aber nicht allen gelang. Nachdem dann die E-Mails gecheckt  waren und wir welche an Freunde und Eltern geschickt hatten, war die Pause auch schon zu Ende und der Unterricht ging weiter.
Nach Unterrichtsschluss trafen wir uns dann alle mit Frau Engelskirchen vor der Schule. Von ihr erfuhren wir, wann und wo wir uns für die Fahrradtour mit Miguel (einem professionellen Fahrradfahrer) treffen sollten.
Um 16 Uhr standen wir dann alle Einsatzbereit vor der Schule. Ein wenig später kam dann Miguel in voller Fahrradmontur  und wir sahen im Gegensatz zu ihm völlig unpassend aus. Zusammen marschierten wir zu einem Fahrradladen und dort bekam jeder ein Mountainbike. Nach einigem Sattel-Verstellen ging es dann endlich los. Unsere Tour ging an der Küste vorbei zur Fischbörse, die jedoch wegen des starken Windes geschlossen war, nach Colorado. Nach ca.3 Stunden kamen wir mit Matsch verschmierten Beinen und schmerzenden Hintern wieder am Fahrradgeschäft an. Für seine tolle Tour bekam Miguel von Frau Engelskirchen eine kleine Figur eines Fahrradfahrers, die an einer Feder befestigt war. Seinem Grinsen nach zu urteilen, hat ihm das Geschenk sehr gefallen. Wenig später löste sich unsere Gruppe auf und jeder ging mit einer kleinen Wegzehrung (unseren Keksen) ins Apartment.
Deine Louisa (9a)


Freitag, den 21.09.2007 (7.Tag)

Liebes Tagebuch!
Heute sind wir recht gemütlich in den Tag gestartet. Nach einem bequemen Frühstück und dem vielen Bürsten, Zähneputzen, Schminken (und was sonst noch in einem Haushalt von fünf „chicas“ anfällt) , ging es ab zum „Instituto“. Dort wurden wir von Senora Engelskirchen empfangen,die uns erklärte, dass wir heute schon um 12.00 Uhr die Klasse verlassen durften, um noch Zeit für den Besuch des Wochenmarktes zu haben. Außerden sollten wir uns alle noch einmal um 17.00 Uhr vor der Academia Atlantika treffen, um einige Punkte für das Wochenende zu besprechen. Nach dem kurzen Treffen gingen wir in den Unterricht. Wir verließen die Klassen (Wir sind auf zwei Klassen aufgeteilt) wie abgesprochen pünktlich um 12.00 Uhr. Wir machten einen kurzen Zwischenstop bei unseren Apartments, dann gingen wir zum Markt. Er war groß, laut und voll! Stände mit Kleidung von Babysachen bis zur Schwimmausrüstung war alles vertreten. Außerdem noch zahllose Schmuck- und Uhrenstände. Ganz am Ende unseres Rundgangs entdeckten wir zudem Stände, an denen es Oliven, Nüsse, Weingummis und getrocktete Früchte zu super billigen Preisen gab. Wir Mädels kauften uns alle etwas Süßes als Wegverzehr für den Marsch nach Hause.
Um 17.00 Uhr versammelten sich alle an der Schule und es wurde über einen möglichen Kirchengang am Samstag gesprochen (wahrscheinlich werden wir teil nehmen?!), den Ausflug nach Tarifa mit Waalfahrt, das Abschiedsessen (für das wir 10€ bezahlen müssen), eine Paella von der Schule (weitere 5€  weg) und über unsere Pläne für den Rest des Samstags. Nach langem Reden waren wir dann entlassen und konnten in aller Ruhe den Abend ausklingen lassen - natürlich am Strand und mit einem kleinem Badeabstecher im Meer, in dem gigantische Wellen zu Toben einluden. Mit einer Art Bratkatoffelpüree und Keksen mit Milch rundeten wir den langen Tag ab.                                                            Deine Saskia (9a)

 
Samstag, den 22.9.2007 (8.Tag)

Liebes Tagebuch!
Der Samstagmorgen war recht normal (wobei ich mir die genaue Ausführung ersparen möchte). Um elf Uhr morgens meldeten sich Alex und ich bei den Engelskirchens ab, wie es an diesem freien Tag Pflicht war. Später, um 14 Uhr trafen wir beide uns mit der Lehrerschaft (also den Engelskirchens und Frau Otto), um gemeinsam nach Vejer de la frontera aufzubrechen, während diejenigen, die in Conil blieben, zum Strand gingen. Als sich herausstellte, dass der Bus, der um 14:15 - die Abfahrtszeit unseres Busses - an der einzigen Haltestelle in Conil hielt, nicht unserer war. Auf den unsrigen mussten wir eine Stunde warten. Als wir dann in Vejer ankamen, machten wir uns dann direkt auf zum Zentrum, zum Plaza de España, wo wir das Restaurant “El jardin del Califo” aufsuchen wollten, was aber leider geschlossen war. Also gingen wir in Richtung Promenade, wo wir auch bei einer kleinen Tapabar fündig wurden (die ich übrigens empfehlen kann, sie liegt am Ende der Promenade, wenn man von der Bushaltestelle hoch läuft). Danach trennten Alex und ich uns von den Lehrern und zogen zu zweit weiter durch das Dorf.
Nach der (pünktlichen) Rückkehr um 19 Uhr trafen wir uns eine Stunde später mit Frau Otto und einigen der Mädchen, um in die Kirche zu gehen.
Der Gottesdienst unterscheidet sich nicht groß von unserem, es gibt am Schluss nur das Ritual, dass sich alle umarmen und/oder auf die Wange küssen.   Dein Benjamin (10a)


Sonntag, den 23.9.2007 (9.Tag)

Liebes Tagebuch!
Am Sonntag trafen wir uns um 8:30 an der Academia, um den Bus nach Tarifa zu besteigen. Wir fuhren zusammen mit sechs Leuten aus der Beckumer Gruppe los. Kurz vor dem Zielort trafen wir bei unserer “Walfahrt” auf eine wirkliche Wallfahrt, die mitsamt Marienfiguren im Gepäck von Tarifa auswärts strebte. Als wir mit dem Bus im Hafen von Tarifa “anlegten”, marschierten wir sofort in Richtung Hafen, wo wir dann ein relativ kleines Motorboot betraten. Nachdem wir alle die Rettungswesten, die wir beim Einsteigen bekamen, angezogen und vom Kai abgelegt hatten, begann auch schon die sprichwörtliche Spritztour, denn schon kurze Zeit später waren wir von Kopf bis Fuß vollkommen durchnässt. Einige Zeit später trafen wir, ich glaube, wir waren ungefähr ein Achtel des Weges nach Marokko gefahren, auf eine Schule von ungefähr 500 Delphinen. Nun ja, dabei blieb es auch; wir hatten allerdings auch einen blöden Termin gewählt, da alle anderen erst zum Tunfischzug da sind. Als wir dann an Land zurückgekehrt waren, erfuhren wir, warum diese doch hellhörigen Tiere in der Straße von Gibraltar lebten (Die Straße von Gibraltar ist eine der meist befahrenen Meerengen der Welt und wird nur noch vom Ärmelkanal getoppt ): Da dort zwei Meere auf einander treffen, hier der Atlantik, dort das Mittelmeer, gibt es dort durch die besonderen Strömungsverhältnisse ein reichhaltiges Nährstoffangebot, was die Tiere natürlich anlockt . So eine Fahrt mitzumachen ist empfehlenswert, allerdings nur mit wasserfesten Sachen!
Nachdem wir in den Hafen eingelaufen waren, bekamen wir etwas “Nachhilfeunterricht” in Sachen Walkunde. Kurz darauf wurden wir losgeschickt, um Tarifa auf eigene Faust zu erkunden. Ich tat mich, getreu der Dreierregelung folgend, mit Fatih und Alex zusammen. Als wir endlich die Kirche gefunden hatten, trafen wir dort auch auf einige Mädchen aus der Gruppe in einem Baguetteladen. Als wir auf den Stufen der Kirche fertig gegessen hatten, brachen wir zusammen zu einer kleinen “Shoppingtour” auf. Auf unserer Rückfahrt und am Abend gab es nichts beschreibenswertes mehr.                                      Dein Benjamin (10a)


Montag, den 24.09.2007 (10.Tag)

Liebes Tagbuch!
Heute Morgen war wieder Schule! Unsere Gruppe nahm heute das Thema „Die Uhr/Zeit“ durch. Wir spielten verschiedene Spiele und bearbeiteten Arbeitsblätter zum Thema. Nach der Schule sind die meisten HvB-Schüler einkaufen gegangen, denn viele  Kühlschränke waren so gut wie leer. Danach haben wir gekocht und Siesta gehalten. Für den Nachmittag war am Strand Beachvolleyball angesagt. Beckumer gegen HvB hat am meisten Spaß gemacht!! Wir haben haushoch verloren. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir am Strand. Um 16 Uhr gingen wir ins Apartment zurück und machten uns für den Paella-Abend in der Schule fertig.
Dort wartete schon Angeles (eine Lehrerin der Atlantika) auf uns. Wir mussten Garnelen köpfen und entschalen, Paprikas und Brot schneiden, …! Anschleißend wurde aus den von uns vorbereiteten Zutaten die Paella in einer riesigen Pfanne  von „Chefkoch Ali“ und seiner Assistentin Angeles gekocht.
So verbrachten wir den Abend in der Atlantika zusammen mit den Beckumern!
Am Ende des Abends sangen wir dann gemeinsam als „Dankeschön“ der Lehrerin ein Ständchen:

„Der Küchenfee ein Trulala, Trulala, Trulala
Hat ihre Sache gutgemacht, gutgemacht
Drum ist die morgen wieder dran, wieder dran, wieder dran (2x)“
So nahm der Abend seinen Lauf….                                    Deine Sarah (9b)


Dienstag, den 25.09.2007 (11.Tag)

Liebes Tagebuch!
Am Dienstag in der zweiten Woche haben wir eigentlich nichts Besonderes gemacht. Morgens waren wir alle gemeinsam in der Schule und anschleißend am Strand. Dort haben viele von uns am Volleyballspiel teilgenommen, welches von der Schule organisiert war. Am Abend fand ein gemeinsames Essen bei uns auf der Terrasse statt. Wir Schüler haben  gekocht und die Lehrer und Betreuer eingeladen. Ich glaube, die Lehrer und Begleiter haben sich sehr darüber gefreut. Auf jeden Fall meinten sie, dass sei eine sehr nette Idee und haben sich bedankt. Sie sagten, auf diese Idee sie bisher noch keine Conil-Reisegruppe gekommen!
Ein Schüler fehlte beim gemeinsamen Essen, obwohl er kurz vorher noch im Apartment gesichtet worden war. Als wir uns dann auf die Suche nach ihm begaben, fanden wir ihn in seinem Zimmer… tief und fest eingeschlafen. Das leckere Nudelgericht mit der Spezialsoße a la Steffi und Irene hat er jedenfalls verpasst.
Dein Fatih (9a)


Mittwoch, den 26.09.2007 (12.Tag)

Liebes Tagebuch!
Heute hatten wir mal wieder von 9.30 Uhr Schule. Wir (bzw. alle bis auf drei von uns) haben Memory mit unregelmäßigen Verben gespielt. In der Pause waren wir an den PCs und haben unseren Eltern und Freunden Emails geschrieben. Nach der Schule sind wir dann nach Hause gegangen um uns auszuruhen, denn schon um14.40 Uhr trafen wir uns vor der Academia Atlantika (unserer Schule). Als wir alle vollzählig waren, gingen wir auch schon zur Bushaltestelle, um auf den Bus nach Cadiz zu warten. Nach 10 Minuten kam er auch schon und unsere Gruppe, ein paar Beckumer   und andere Leute aus der Schule stiegen ein. Nach 1 Stunde Fahrt kamen wir endlich im Hafen von Cadiz an. Rudenz erwartete uns dort und machte mit uns eine tolle Stadtführung.
Das Highlight der ganzen Führung war die Camera Obscura: Zuerst bestiegen wir einen 35,8 m hohen Turm, wovon wir ganz Cadiz sehen konnten. 10 Minuten später standen wir in einem dunklen Raum. Auf einer weißen Leinwand(Schüssel) konnte man das live life von Cadiz sehen. Ein Mann erklärte uns alle Gebäude und erzählte uns etwas über die Geschichte, dabei versprach er sich einige Male und sagte zum Beispiel Waschturm statt Wachturm…. Danach konnten wir entweder die Stadtführung zu Ende machen oder die Stadt auf eigene Faust unsicher machen.
Um 18.45 Uhr trafen wir uns wieder für die Rückfahrt. Wieder in Conil trennte sich unsere Gruppe und jeder verbrachte den Abend woanders.         Deine Dolores (9a)


Donnerstag, den 27.09.2007 (13.Tag)

Liebes Tagebuch!
Spanisch. Siesta. Strand. So sah unser letzter vollständiger Tag in Conil im Ungefähren aus. Am Morgen sind wir alle wie gewohnt hier in Conil aufgestanden und haben uns dann zur Schule begeben. Es gab keine besonderen Besprechungen mehr,  im Prinzip wussten alle schon, dass wir uns um 19 Uhr in einer Bar am Strand treffen sollten, für den sog. Abschiedsabend. Also hatten wir erst einmal einen Coniler Normalschulmorgen. Nach dem Unterricht sind dann auch schon einige direkt zum Strand gegangen, andere erst noch mal in ihrer jeweiligen Wohnungen, um sich für den Strand fertig zu machen. Spätestens am frühen Nachmittag waren dann aber alle am Strand. Manche sind dann bis zur Abschiedsfeier geblieben, andere sind zwischendurch mal in die Domizile gegangen, haben noch Andenken gekauft und telefoniert. Um sieben Uhr waren dann aber dann auch alle Teilnehmer der Fahrt pünktlich an der Bar la Ola, einzig eine der Erwachsenen Begleitpersonen kam etwas später, weil sie noch eingekauft hatte. Als wir dann alle saßen kamen auch schon die ersten Tapas zu den Brötchen und Gebäckstangen, die schon auf dem Tisch standen, dazu. Die Tapas bestanden zum Großenteil aus Meerestieren, es gab aber auch Salate, Tortillas und gewürzte Tomaten und Möhren. Während des Essens wurden dann verschiedene mehr oder weniger lange Reden gehalten. Wir haben Frau (Christel) Engelskirchen, da sie schon die meiste Zeit mit uns, auch durch die Spanisch-AG verbracht hatte, besonders gedankt. Sie hat nämlich von uns eine Art Bastelspiel erhalten, bei dem man aus einzelnen teilen eines Clown zusammensetzen kann. Auf der Form hatten wir mit unserem Namen unterschrieben und die einzelnen Teilen hat jeder mit einem Spruch versehen. Schließlich haben wir uns fast alle gegenseitig für die tolle Reise bedankt.                              Dein Alex (9a)


Freitag, den 28.09.2007 (14.Tag)

Liebes Tagebuch!
Unser letzter Tag in Conil begann, wie jeder andere auch. Irene und ich sind pünktlich aufgestanden (wie jeden Tag...naja, fast  ). In der letzten Unterrichtsstunde hat Isabel mit uns ein Brettspiel gespielt, bei dem man sehr viel auf Spanisch erzählen musste. Das war nicht so leicht, wie gehofft. Dabei wurden wir von einer Frau mit einer riesigen Fotokamera gefilmt. Später erfuhr wir, dass ein neuer Film über die Sprachschule gedreht wird. Nachdem wir Isabel unser Abschiedsgeschenk überreicht und unsere Zertifikate im Empfang genommen hatten, sind wir dann eiligst nach Hause gelaufen, um noch unsere letzten Sachen einzupacken. Irene und ich haben allerdings noch die Zeit gehabt, einen kleinen, einstündigen Abstecher in die Stadt einzuschieben, um letzte Souvenirs zu besorgen. Hat auch ganz gut geklappt.
Dann ging es endgültig ans exzessive Saubermachen und Taschenpacken. Nachdem wir Jan (ein deutscher Schüler der Berufsschule in Beckum, der noch bis November in Conil bleibt) unseren restlichen Kühlschrankinhalt überlassen hatten, ging es dann auch schon zur Schule, unserem Treffpunkt zur Abfahrt. Doch dank der...äh...“nicht-Organistation“ der Jungenwohnung kamen wir später zum Bus, als eigentlich geplant war. Frau Engelskirchen war natürlich gar nicht davon entzückt, doch der Busfahrer hatte netterweise auf uns gewartet und so ging es endlich los nach Malaga. Ein trauriges Winken zurück.

ADIOS CONIL!!

Der Aufenthalt am Flughafen zog sich empfindlich in die Länge und Frau Engelskirchen musste uns schon verlassen, um nach Barcelona zu fliegen. Fast die gesamte Gruppe - nicht alle, sonst hätten wir den Flieger wohl kaum bekommen - dämmerten im Halbschlaf dahin. Letztendlich starteten wir mit einer halben bis einer ganzen Stunde Verspätung. Selbst der Mitschüler, der seinen Personalausweis vorab im Müll „entsorgt“ hatte, kam dank einer Fotokopie des Ausweises doch noch mit zurück nach Deutschland. In Köln angekommen verlief sich die Gruppe nach dem Gepäckeinsammeln schnell. Zurück blieb nur ein gebräunter Hautton bei jedem der Teilnehmer (für den man uns beneiden würde ) und tonnenweise Fotos. Bei manchen auch eine rote Haarsträhne.
Beim Verlassen des Flughafengebäude in Köln um 1.00 Uhr nachts, bin ich für mein Empfinden erstmal erfroren...
Adios, liebes Tagebuch.                                          Deine Steffi (11)

Sprachstudienreise Spanien 2007
Datum: 30.09.2007

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