Angeregt von der Pop-Art und der klassischen Moderne im Museum Ludwig
bekam die Klasse 6a die Aufgabe, Müll und Gips in Kunst zu verwandeln.
Sie schlugen sich wacker.
Ihre berühmten Vorbilder hätten große Freude an unseren jungen Künstlern gehabt!
Besonders inspiriert wurden sie von den Assemblagen Picassos (Kranich, Frau mit Kinderwagen), dem Autowrack von César, Tinguelys Spielereien mit Schrott, den bronzenen Dosen des Pop-Art Künstlers Jasper Johns, sowie den eingegipsten Kleidern seines Kollegen Claes Oldenbung.
Am Donnerstag, den 21.08.2008 sind wir, die Klasse 6a, zum Museum Ludwig gefahren. Es ging um „Schrottkunst“, wie man aus Müll Kunst machen kann.
Nach dem Besuch der Ausstellung gingen wir zum Rheinufer und setzten mit einem Boot auf die andere Rheinseite über. Wir sollten dort angeschwemmten Schrott und Müll sammeln und mit Hilfe von Gips in „Kunst“ verwandeln. Da uns klar war, dass wir schmutzig werden würden, hatten wir Handschuhe dabei und alte Hosen angezogen. Wir krempelten die Ärmel hoch und los ging es mit der Müllsammlerei. Mit Gips haben wir ihn dann zu Kunstobjekten zusammengeklebt. Wir hatten unheimlich viel Spaß und sahen total vergipst aus. Unsere Kunstlehrerin Frau Brock machte von jedem Objekt ein Foto. Wir waren so begeistert von unseren Booten, Leuchttürmen und den Figuren, dass wir unsere Kunstwerke auf dem Rückweg zur Schule mit in das Boot und in die Bahn nahmen. Die anderen Fahrgäste guckten uns interessiert an, schienen aber nicht alle begeistert zu sein, zumal manches Gipskrümelchen von unseren Kunstwerken abbröselte.
( A. Siepenkort , V. Zhang für die Klasse 6a )
| Datum: | 23.08.2008 |
