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Karneval
Mir stelle alles op de Kopp - Karneval 2016 08.02.2016

„Mir stelle alles op de Kopp“ – Sitzungs-Karneval vom Feinsten

Was haben ein Frosch, Trachtenmädels, ein Marienkäfer, ein Tiger und eine Reihe Kölsche Junge und Mädche gemeinsam? Als Elferrat 2016 haben sie in der jecken Schulsitzung am Mittwoch vor Weiberfastnacht die Schule ordentlich auf den Kopf gestellt und sorgten in jeder Minute  zusammen mit der Bigband „dem Guido seine Band“ für fröhliche Stimmung im ausverkauften Saal.

Nichts war so, wie man es kennt: da wurde nicht der Bock zum Gärtner, aber der Hausmeister zum Herrn Lehrer gemacht, der allen besorgten Müttern und Vätern am Elternsprechtag von den liebsten Schülern der Welt vorschwärmte - die gibt´s natürlich nur am HvB. Oder das Dreigestirn: Waren das bisher nicht immer Prinz, Bauer und Jungfrau? Das jecke Publikum bejubelte den verkabelten Bauern und die schwangere Jungfrau genauso wie die tanzbegeisterte Prinzessin, Conchita Türk, die zusammen mit den Singing Kids abrockte.

Mit „Germany´s next Top-Teacher“ nahm die 7b ihre Lehrerinnen aufs Korn. Keine Kandidatin konnte die strenge Jury rund um Heidi Klum überzeugen, obwohl doch beide unter unglaublich schwierigen Bedingungen – bei minus 13° - ihren Unterricht  zu gestalten hatten.

Wie diese Nummer bereicherten zahlreiche selbst erdachte und liebevoll inszenierte Sketche die Schulsitzung, u.a. der poetische Tanz der Raupen, ein internationaler Sprachenvergleich der 5a, der für zahlreiche Lacher sorgte, der Ärger (der Eltern) mit den Mathematikaufgaben, aber auch das Bemühen um mehrsprachige Erziehung zu Hause und Weiterbildung am Computer bis ins hohe Alter. Sogar die Geissens waren eingeflogen und konnten sich Anregungen bei den Sketchen Kofferkauf, 7b, und Zugfahrt, 6b, holen.

Dann der spektakuläre Auftritt der Zirkus-AG, bei dem Pyramiden gebaut wurden und Mädchen einfach so vom Himmel fielen. Es gab viel zu lachen und zu bejubeln bei einer sehr kurzweiligen Sitzung. Viele sprachen von der besten seit Jahren.

Zwischen den Sketchen heizten die Mädels der Turn- und der Tanz-AG dem Publikum ebenso ein wie die gut aufgelegte HvB-Bigband, deren Repertoire trotz des recht jungen Ensembles sehr beachtlich war. „Da hab ich doch noch was vergessen?!“ – nicht nur Pitter Schmitz alias Bandleader Guido Brink konnte sich am Ende nicht mehr an alles erinnern, so vielseitig und dicht war das Programm. Die Bühnenhelfer wieselten flink durch´s phantastische Bühnenbild des Kunst-LKs und bereiteten mit großer Routine jede neue Nummer auf der Bühne vor, kehrten auch mal eine Extrarunde, weil sich der Bofrost-Mann verspätete. Kein Problem: Beim Mitmachtanz zeigte das Publikum seine Begeisterung fürs „Fliegen“, fürs Programm und die tolle Licht- und Tongestaltung durch HvB-Ton. Ein Highlight jagte das nächste zum Ende der Sitzung: Herr Wienen überlegte im Bodo-Wartke-Stil, wie er seine Frau loswerden könnte, unterstützt durch Frau Göddeke am Klavier. 17 motorisch hochbegabte Pädagogen zeigten im umjubelten Lehrertanz, wie sie ihre Freizeit gestalten, und Herr Zangerle gab ein phantastisches Kuhglocken-Solo. Der Philo-Kurs der Q2 trat zum Philosophen-Battle an, die Jungs der 7a brachten den Saal mit ihrer eigens choreographierten Jump-Style-Nummer zum Kochen und als der singende Hausmeister Udo Oszmella auf der Bühne „Echte Fründe“ anstimmte, hielt es auch den letzten Gast nicht mehr auf seinem Sitz. „Die HvB-Sitzung ist immer eine super Einstimmung auf die Karnevalstage“, schwärmte eine Mutter nach dem Programm und auch der Elferrat strahlte bei der letzten Rakete des Abends von einem Ohr zum anderen. Die intensiven Proben zusammen mit Frau Kernweiss, Frau Eisel, Frau Hintze und Frau Neumann hatten sich mehr als ausgezahlt. Das Geheimnis des Erfolgs? Sehr viele Klassen aller Jahrgangsstufen hatten sich beteiligt und ihre Beiträge im Casting vorgestellt, daran gefeilt und bühnenreif umgesetzt. Am Ende gab´s Schoko-Orden, überreicht durch die Schulleiterin Frau Schwingel: ein leckeres Dankeschön an alle, die beteiligt waren – mit so viel Energie und Freude wurde selten das HvB auf den Kopf gestellt!

 Petra Drönner

 

Herr Romes widmete dem gelungenen Abend prompt ein Lied:

 

 

 

Datum: 08.02.2016

 

 

 

 

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