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„Balance halten“

Regeln und Konsequenzen

Jugendliche testen Grenzen aus. Das ist ein natürlicher Teil ihrer Entwicklung in einer Zeit, in der die jungen Menschen in vielerlei Hinsicht tiefgreifende Veränderungen er-fahren. Die Schule ist in dieser Zeit ein wichtiger Wegbegleiter und gibt im Rahmen ihres Bildungs- und Erziehungsauftrags Orientierung, um die Schülerinnen und Schüler durch ihren persönlichen Reifeprozess zu leiten. Selbstverständlich ist unsere Arbeit bei der Verwirklichung der Bildungs- und Erziehungsziele im Sinne der Erziehungspartnerschaft auf ein vertrauensvolles Zusammenwirken zwischen Schule und Eltern ausgelegt und angewiesen.
Ein Teil der Erziehungsarbeit zu Hause und in der Schule ist es, Kindern und Jugendli-chen nachhaltig sinnvolle Regeln und Strukturen zu vermitteln. Voraussetzung dafür ist die Einsicht in die Tatsache, dass Regeln wichtig sind und es festgelegte, transparente und von allen geachtete Regeln gibt. Dabei gilt es für uns Lehrerinnen und Lehrer ab-weichendes Verhalten im Ansatz zu erkennen und konsequent zu handeln, d.h. im Be-darfsfall vernünftig regulierend einzugreifen.
In Anbetracht der Tatsache, dass das tägliche Miteinander in Unterricht und Schule,
insbesondere bei der Arbeit mit Jugendlichen in der Pubertät, immer wieder zu Kon-fliktsituationen führt, haben wir uns am Hildegard-von-Bingen-Gymnasium mit allen Beteiligten der Klassen 7-9 (350 Schülerinnen und Schüler, 24 Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer) auf den Weg gemacht und knapp ein Jahr lang zusammen daran gearbeitet, sinnvolle Regeln und damit verbundene Konsequenzen zu erarbeiten.
Ausgehend vom Leitbild des HvB (Wissen, Kultur, Gemeinschaft) sowie den Grundwer-ten unserer Schulvereinbarung (Bildung, Solidarität, Respekt, Engagement, Toleranz, Selbstdisziplin) wurde so unter dem Motto „Balance halten“ gemeinsam ein Konsens konkreter Regeln und Konsequenzen erarbeitet, der für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrerinnen und Lehrer der Unter- und Mittelstufe als gemeinsame Grundlage für das tägliche Miteinander – vor allem im Unterricht – dient. Dabei ist es uns Lehrern ein besonderes Anliegen, wertschätzend zu handeln und Vorbild zu sein.

 

Beratung- und Unterstützungsnetzwerk

Parallel zur Arbeit an den Regeln und Konsequenzen hat sich am Hildegard-von-Bingen-Gymnasium das Beratungs- und Unterstützungsangebot weiter ausgeschärft. Achtzehn(!) verschiedene Angebote finden sich am HvB für unsere Schülerinnen und Schüler für den Fall, dass es ein besonderes Bedürfnis seitens der Kinder-und Jugendli-chen bzw. besonderen Handlungsbedarf seitens der Lehrerinnen und Lehrer oder der Eltern gibt.
Dabei reicht das Spektrum der Unterstützung und Beratung von Schülerinnen und Schülern, über Lehrerinnen und Lehrer bis hin zu außerschulischen Partnern des HvB (z.B. Jugend- und Kulturzentrumsinitiative Sülz). Ein äußerst wichtiger Baustein in diesem Netzwerk ist unsere Schulsozialarbeiterin der Stadt Köln, Frau N. Marx.

Wir freuen uns sehr, dass das Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit, das Plakat „Balance halten“, mittlerweile in allen Klassen der Sekundarstufe I großformatig aushängt und uns für das tägliche Miteinander am Hildegard-von-Bingen-Gymnasium Orientierung geben kann.

 

Frederik Steinkuhle (Mittelstufenkoordinator)
Kristina Heß (Koordinationsteam Mittelstufe)
Suni Theuer (Koordinationsteam Mittelstufe)

 

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Hildegard-von-Bingen-Gymnasium - Köln-Sülz